TeneFritz: Junior allein zu Haus

TeneFritz: Junior allein zu Haus

In der Reihe TeneFritz berichtet Katrin, eine der Gründerinnen von TeneTRIO, vom neuen Alltag, Erfahrungen und Erlebnissen mit ihrem Bully Fritz. Nachdem sie euch im letzten TeneFritz-Artikel davon erzählt hat, wie der erste gemeinsamer Urlaub mit Fritz verlaufen ist, gibt es heute einen Erfahrungsbericht vom ersten Kurzurlaub ohne Fritz, ganz nach dem Motto “Fritzi (fast) allein zu Haus”.

Können wir Fritz wirklich alleine lassen?

Seit einem guten halben Jahr wohnt Fritz inzwischen bei uns und wir können uns ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen (er schläft inzwischen sogar bei uns im Bett, daber dazu an anderer Stelle mehr :) ). Als wir dann von der Familie meines Partners Gustavo zu einem langen Wochenende nach Italien eingeladen wurden, stellte sich uns die Frage: Können wir Fritz alleine lassen? Das heißt, finden wir jemanden, der sich gut um Fritz kümmern kann und können wir “loslassen” und ein Wochenende alleine verbringen?
Im Januar müssen wir Fritz zwangsläufig für zwei Wochen in Potsdam lassen, während wir nach Guatemala fliegen, die Heimat von Gustavo und dort seine Familie besuchen. Daher erschien uns dieses Wochenende als ein guter, kleiner Testlauf, wie beide Seiten die “Trennung auf Zeit” überstehen würden. Also buchten wir die Flüge und überlegten, wer die Fritz-Pflege übernehmen könnte.

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Wer kann auf Fritz aufpassen?

Bei dem ersten Wochenende ohne uns, dachten wir, dass es für Fritz bestimmt leichter zu vertragen ist, wenn er in seiner gewohnten Umgebung, also unserer Wohnung und dem Büro, bleiben kann und nur wir durch andere Personen ersetzt werden. Daher kam ein Ausflug zu meinen Eltern nicht infrage. Wir fragten daher bei ein paar Freunden an, ob sich jemand um Fritz kümmern könnte. Und tatsächlich fanden wir eine tolle Kombination aus Freunden für Fritz’ Betreuung: Während des Wochenendes würde ein befreundetes Paar in unserer Wohnung auf ihn aufpassen, den darauf folgenden Montag und Dienstag würde TeneTRIO-Mitgründerin Sabrina übernehmen, sodass Fritz wie gewohnt ins Büro fahren würde. Damit war das schwerste schon mal geschafft!

Was muss bei Fritz “Pflege” beachtet werden?

In Vorbereitung auf die Zeit ohne uns habe ich für unsere Freunde eine (sehr ausführliche :D) Fritz-Pflege-Anleitung geschrieben und dabei die folgenden Punkte aufgegriffen:

  • Was und wann isst Fritz? Wie sieht es aus mit Leckerli?
  • Wie ist Fritz’ Tagesrhythmus?
  • Welche Kommandos können trainiert und womit kann gespielt werden?
  • Welche Regeln gelten zu Hause und unterwegs? 

Die ganzen Fragen habe ich in einem Fritz ABC aufgeschrieben - gleich digital, damit ich es für spätere Betreuungen anpassen kann.

Wie war unsere Reise ohne Fritz?

Der Abschied von Fritz verlief relativ unproblematisch - vielleicht auch, weil es erst 4 Uhr morgens war (unser Flug ging sehr früh) und wir noch nicht so richtig wach. Aber bereits während des Fluges und vor allem bei der Ankunft in Italien war ich sehr traurig und vermisste den kleinen Bully unheimlich… Ich will nicht lügen, es kullerten tatsächlich ein paar Tränen, was bei so einer kurzen Urlaubszeit vielleicht etwas übertrieben ist, aber ich kam nicht dagegen an. Dass unser Freund dann als erstes ein Foto von einem traurig aussehenden Fritz schickte, war natürlich keine Hilfe, sondern befeuerte die Wasserwerke regelrecht.

 

Nach dem ersten Tag ging es mir dann schon viel besser, auch weil unsere Freunde versicherten, dass es Fritz gut gehen würde. Am ersten Tag hatte er noch sehr traurig gewirkt, war etwas verwirrt, wo wir sind und hat uns in der Wohnung gesucht. Vielleicht war es doch nicht die beste Idee, ihn direkt bei uns zu Hause zu lassen, da er dieses natürlich sehr stark mit uns verknüpft. Aber schon am Nachmittag und auch an den folgenden Tagen war er fast wieder ganz er selbst, zwar etwas ruhiger als normal, aber er aß und spielte wie gewohnt. Damit konnten wir die restliche Zeit in Italien genießen, waren aber alle drei unglaublich glücklich, als wir nach dreieinhalb Tagen der Trennung wieder gemeinsam herumtollen und kuscheln konnten.

Und wie war es auf Fritz aufzupassen?

Der kleine Erfahrungsbericht der Fritzi-Aufpasserin und TeneTRIO-Mitgründerin Sabrina:

Als ich am Montagnachmittag nach meinem eigenen Urlaub den kleinen Fritzi von einer Kollegin übernahm, die tagsüber im Büro auf den kleinen Mann aufgepasst hat, war er ganz der verspielte kleine Fritzi, wie er auch vor meinem Urlaub leibte und lebte. Ich habe mich dann nach Ankunft in Katrins Wohnung erst einmal in das “Fritz ABC” eingelesen, damit auch nichts schief laufen konnte.

Natürlich musste ich mich -obwohl ich Katrins Wohnung natürlich bereits kannte- erst einmal etwas zurechtfinden und die richtigen Materialien finden, aber ehe ich mich versah, befand ich mich schon mitten im Fritzi-Fütterungs-Trainings-Camp, bei dem es auch für mich darum ging, die Kommandos gut zu beherrschen, die richtigen Worte zu wählen und zu schauen, dass der kleine, freche Bully alles richtig macht. Aber so gut erzogen, wie er dann doch einfach ist, hat das alles unglaublich gut geklappt.

Nach dem Abendessen haben wir zwei dann noch eine ausgiebige Abendrunde gedreht und kurz vor 20 Uhr waren wir -ich noch vom Jetlag, Fritzi wohl von der ganzen Aufregung der vergangenen Tage- dann auch eigentlich schon bettreif. Die Nacht verlief recht reibungslos und entspannt. Der kleine Schnarchi hat mich zwar ab und zu mal wach gemacht und musste sich 2 Uhr nachts vom Grasfressen kurz mal entleeren, aber das war mir nichts Neues, da ich selbst im Kindesalter mit Katzen groß geworden bin.

Morgens musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass neben meiner eigenen Routine immer auch ein kleines Fellbündel nach Aufmerksamkeit bat. Aber auch das morgendliche Training mit BARF und Trockenfutter und die -zugegebenermaßen sehr- kurze Runde im Regen, da unser kleiner TeneFritz absolut kein Regenfan ist, haben wir gut gemeistert, bevor wir dann mit Katrins Auto wieder ins Büro gefahren sind und Fritzi dort ganz brav in seiner Box eine weitere Morgenrunde schlief. Katrin und Gustavo kamen dann mittags bei uns im Büro an. Das Wiedersehen der war wirklich herzberührend schön!

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