TeneFritz – Ein Welpe zieht ein

TeneFritz – Ein Welpe zieht ein

In der Reihe TeneFritz berichtet Katrin, eine der Gründerinnen von TeneTRIO, vom neuen Alltag, Erfahrungen und Erlebnissen mit ihrem Bully-Welpen Fritz. In diesem Artikel erfährst du alles über den Einzug von Fritz in sein neues Zuhause.

Wollen wir einen Welpen haben?

Seitdem Hunde durch TeneTRIO ein sehr zentraler Bestandteil meines Lebens geworden sind, kam bei mir immer öfter der Wunsch auf, selbst einen Hund groß zu ziehen und mit ihm einen tollen Begleiter durch das Leben zu haben. Auch mein Partner wünschte sich bereits seit einigen Jahren erneut einen Hund, sodass wir uns gut vorstellen konnten, uns diesen Wunsch zu erfüllen und gemeinsam die Verantwortung für den Hund zu übernehmen.

Nach einiger Überlegung, ob ein junger Welpe und unser zugegebenermaßen oft recht hektisches Startup-Leben vereinbar sind, kamen wir zu dem Schluss, dass wir dem Hund mit einigen Anpassungen an unseren bisherigen Lebensstil ein ausgeglichenes und erfülltes Leben bieten können. Tagsüber würde er mich ins Büro begleiten und müsste daher nicht stundenlang alleine zu Hause warten. Da unser Büro direkt an eine große Wiesenlandschaft angrenzt, würden wir die Pausen gemeinsam aktiv in der Natur verbringen können. Nachmittags würde mein Partner den Hund dann bereits mit nach Hause nehmen, während ich noch die letzten Aufgaben des Tages erledigen würde.

Wir entschieden uns für einen Welpen aus dem Wurf eines Züchters aus Sachsen-Anhalt für französische Bulldoggen. Bullys sind dafür bekannt, dass sie sehr anhängliche Wesen sind und bereits durch relativ kurze Phasen hoher Aktivität gut ausgelastet werden können. Mit einem Endgewicht von ca. 15 kg wären wir auch noch in der Lage, den Hund die Treppen zur Wohnung und zum Büro hochzutragen, da Hunde im ersten Lebensjahr ja noch nicht so viele Treppenstufen laufen sollten, um spätere Gelenkprobleme zu vermeiden.

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Wir lernen Fritz kennen

Am 02. März 2018 war es dann soweit: Zusammen mit 1 Bruder und 3 Schwestern in seinem Wurf wurde unser Fritz geboren. Vier Wochen später konnten wir ihn dann das erste Mal besuchen und verliebten uns direkt in das kleine tapsige Kerlchen. Beim ersten Besuch schlief er fast die ganze Zeit auf meinem Schoß und ich wollte ihn am liebsten gleich mit nach Hause nehmen. Aber da mussten wir uns noch etwas gedulden. Weitere 5 Wochen später, in denen wir unseren Fritz zwischendurch noch einmal besucht hatten, ging es dann zum letzten Mal zum Züchter: Mit 9 Wochen konnten wir Fritz mit nach Hause nehmen. Wir freuten uns unglaublich und hatten zu Hause bereits alles für seine Ankunft vorbereitet.

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Unsere ersten gemeinsamen Tage

Obwohl wir uns im Vornherein sehr viel über Welpen allgemein, Französische Bulldoggen im Speziellen und weitere Hunde-Themen informiert hatten, kann einen doch nichts komplett auf die Umstellung durch den kleinen Welpen vorbereiten – die ersten Tage mit Fritz vergingen wie im Flug und wir waren nach der ersten Woche ganz schön k.o.:

Nach der Ankunft in Potsdam gingen wir mit Fritz zuerst kurz auf die Wiese vor unserem Wohnhaus, auf der er sich in Zukunft lösen sollte. Nach der ersten Pipi-Runde ging es dann in die Wohnung, in der er zunächst den Flur und das Wohnzimmer etwas erkundete. Das eigens für ihn genähte Hundebett nahm er auch sogleich in Beschlag und schlief ein, um sich von den Anstrengungen des Umzugs zu erholen.

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Die ersten Nächte verbrachten mein Partner und ich abwechselnd mit Fritz auf dem Boden. In seiner Box konnte er zunächst noch nicht alleine schlafen, da er diese beim Züchter noch gar nicht kennen gelernt hatte und so schliefen wir alle ruhiger. In der ersten Woche mussten wir fast alle zwei Stunden mit Fritz auf die Wiese, damit er sich lösen konnte. Dadurch hatten wir nachts zwar keine Pfützen in der Wohnung, waren aber recht müde durch diesen ungewohnten Rhythmus.

Tagsüber konnten wir die Zeichen zunächst noch nicht so gut deuten, wenn Fritz Pipi musste, dadurch ging öfter mal etwas aufs Laminat. Aber die kleine Pfütze war ja schnell beseitigt und nach einigen Tagen lernten wir Fritz‘ Rhythmus und Zeichen kennen und schafften es immer häufiger, ihn rechtzeitig auf die Wiese zu bringen. Nach zwei Wochen zeigt er uns bereits oft an, dass er mal muss, indem er sich vor die Haustür legt.

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Inzwischen schläft Fritz während der Nacht alleine in seiner Box und meldet sich nur noch 1-2 Mal pro Nacht, wenn er raus muss. Unter der Woche ist Fritz meist bereits einige Minuten vor unserem Wecker wach und so stehen wir gemeinsam gegen 5 auf und bereiten uns auf den Tag vor.

Während mein Partner morgens zur Arbeit fuhr, verbrachte ich die ersten beiden Wochen komplett mit Fritz zu Hause. Dabei wechselten sich seine Schlaf- und Ruhephasen während des Tages mit gemeinsamem Spielen, Trainieren der ersten Kommandos und kurzen Spaziergängen ab. Nach zwei Wochen beherrscht Fritz die Kommandos Komm, Sitz und Platz in der Wohnung und Umgebungen mit wenig Ablenkung schon sehr gut.

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Obwohl Fritz erst seit guten zwei Wochen bei uns ist, haben wir uns als kleine Familie schon sehr gut aufeinander eingespielt und es kommt uns so vor, als ob er schon viel länger Teil unseres Lebens sei. Wir sind gespannt, was die nächsten Wochen und Monate noch an Aufregungen und Überraschungen für uns bereit halten und werden euch natürlich davon berichten!

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