Hundegeschichten: Friedrich - von der Fernradreise zur Dummyarbeit

Hundegeschichten: Friedrich - von der Fernradreise zur Dummyarbeit

In unseren Hundegeschichten sprechen wir mit Hundebesitzern über ihre vierbeinigen Lieblinge: ihre Herkunft, Gewohnheiten, Fütterung und auch etwaige Wehwehchen.

Heute haben wir mit Michi über ihren Terrier-Mischling Friedrich gesprochen:

TeneTRIO: Hallo Michi, danke für das Gespräch. Erzähl uns doch ein bisschen über Friedrich.

Michi: Friedrich ist ein Terrier-Mischling und kam mit 11 Wochen zu mir. Das war vor 3 Jahren. Seitdem haben wir eine Menge zusammen gelernt und erlebt. Wir waren beispielsweise auf unserer ersten Fernradreise und sind knapp 300km mit dem Fahrrad bis nach Usedom gefahren. Da war Friedrich gerade mal ein Jahr alt. Dafür habe ich extra eine Kiste gebaut, die ich auf dem Gepäckträger montieren konnte, auch wenn er ab und zu kurze Strecken nebenher laufen durfte. Momentan haben wir eine andere Leidenschaft entdeckt – Dummyarbeit. Es ist aufgebaut wie Jagdtraining, nur ohne Schuss und Tier. Alle Elemente kommen aus der Arbeit mit Jagdhunden. Da in Friedrich auch ein bisschen Jagdhund steckt, war es mir immer wichtig, dass ich sein Potenzial clever umlenke. Man lernt seinem Hund ganz anders zu Vertrauen und das Training lässt sich super in den Alltag integrieren.

Dummytraining

TeneTRIO: Worauf legst du bei seiner Ernährung besonders viel Wert und was fütterst du ihm?

Michi: Bevor wir Friedrich hatten, haben all unsere Hunde das gleiche Trocken-Hundefutter bekommen und allen hat es geschmeckt und es gab keine Probleme. So haben wir auch bei ihm mit dem stets bewährtem Trockenfutter angefangen. Nach einiger Zeit hat er es einfach nicht mehr gefressen, er kringelte sich immer enger zusammen und der Tierarzt kam schnell mit der Diagnose einer Lebensmittelunverträglichkeit um die Ecke. Irgendwie wollte ich das nicht annehmen, weil plötzlich jeder Hund daran litt. Dosenfutter kam für mich nicht in Frage, weil man erstens nicht erkennt, was da genau drin ist (bei Trockenfutter auch nicht, ich weiß) und zweitens es unheimlich viel Müll mit sich bringt. Wir erinnerten uns, dass schon mein Großonkel seine Hunde mit Frischfleisch fütterte und haben es einfach mal ausprobiert. Momentan gibt es damit keine Probleme, nur längere Fahrradreisen müssen jetzt etwas überdacht werden.

TeneTRIO: Wie hast du von TenePops erfahren und was ist deine Erfahrung bis jetzt damit?

Auf dem Weg zur Green World Tour in Berlin sagte ich noch zu Friedrich „ich bring dir was schönes mit“ ohne sicher zu sein, ob es überhaupt etwas für Hunde geben würde. Da haben wir TenePops gesehen, eine Probe und ein kleines extra Tütchen mitgenommen und Zuhause ausprobiert. Der Anfang war etwas schwierig, weil die Pops an der Zunge kleben und Friedrich es irgendwie merkwürdig fand. Mittlerweile ist es die kleine Belohnung für das ruhige Sitzen beim An-, Ausziehen und Abtrocknen in der Wohnung geworden.

TeneTRIO: Welchen Tipp hast du für Hundehalter, die sich mit dem Thema "Ernährung" beschäftigen?

Mit der Ernährung ist es wie mit der richtigen Erziehung. Frage 100 Menschen und du bekommst wahrscheinlich 120 verschieden Antworten. Jeder glaubt das richtige und einzig Wahre gefunden zu haben und manche meinen einen missionieren zu müssen. Ich habe mich lange gegen das BARF-Thema gesträubt, weil es plötzlich wieder Trend geworden ist und die Läden wie Pilze an jeder Straßenecke auftauchten. Hätte Friedrich das andere Trockenfutter vertragen, hätten wir es ganz normal weiter gefüttert. Jeder Hund ist anders und jede Haushaltssituation auch. Man muss einfach seinen Weg finden und schauen, was zu einem selbst und seinem Hund passt.

Hundeernährung ist ein sehr individuelles Thema

TeneTRIO: Möchtest du unseren Leserinnen und Lesern sonst noch etwas mit auf den Weg geben?

Für manche können Hunden das Leben bereichern. Je nach Alltags- und Urlaubsgewohnheiten kann ein Hund aber auch einschränken. Das sollte man sich immer bewusst machen. Gerade wenn ich die vielen jungen Mädchen auf Instagram sehe, die sich einen Hund anschaffen, um damit als „Influencer“ durchstarten zu wollen. Da sehe ich Hunde, die in einer weißen Designer-Wohnung leben, mit Frauchen auf Shoppingtour Schuhe aussuchen, aber selten Hunde die sich in Schlamm, Sabber und Dreck suhlen. Das finde ich oft schade und zeigt wie so oft eine einseitige Glamour-Seite.

Wer sich mit dem Thema Hund und Erziehung gut auseinander gesetzt hat, dem steht ein Leben mit vielen tollen Abenteuern, stinkenden Hunden und wärmenden Kuscheleinheiten nichts im Wege.

Friedrich beim Dummytraining

 

Michi & Friedrich machen auch ganz tolle Beutel, schaut gerne in ihrem Onlineshop vorbei.

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