TeneFritz: Ein Hund lernt Fahrrad fahren

TeneFritz: Ein Hund lernt Fahrrad fahren

Ob unser TeneFritz ein Superhund ist und wirklich Fahrrad fahren kann? Nein, natürlich nicht! Auch für das Laufen am Rad ist er noch zu jung, da würde er nur kurze Zeit durchhalten und um sein Wachstum nicht zu schädigen soll er auch noch nicht so weite Strecken rennen. Aber wie wir mit Fritz unseren täglichen Arbeitsweg mit dem Rad bewältigen, das erzähle ich dir im folgenden Artikel.

Wie kommen wir zur Arbeit?

Da Fritz mich bereits nach seiner Eingewöhnung bei uns zu Hause täglich ins Büro begleitet und wir diesen Weg meistens mit dem Rad fahren, um die Umwelt zu schonen, musste er sich natürlich schnell ans Fahrradfahren gewöhnen. Dafür haben wir bereits kurz nach seinem Einzug bei uns zu Hause einen Fahrradanhänger besorgt.

Fahrradanhanger

Auswahl des passenden Fahrradanhängers

Damit er in diesem auch als ausgewachsener Bully genug Platz hat, haben wir gleich eine passende Größe ausgewählt. Zusätzlich hat unser Anhänger zwei weitere Vorteile: Man kann ihn relativ schnell und sehr klein zusammenfalten und im Auto mitnehmen, wenn man zum Beispiel in den Urlaub fährt. Mit wenigen Handgriffen und dem mitgelieferten Zubehör hat man den Fahrradanhänger auch fix in einen Jogger umgewandelt, den man bequem schieben kann.

Fritz-im-JoggerBox-zusammengefaltet

Gewöhnung an den Fahrradanhänger

Damit er sich langsam an den Anhänger und den Transport darin gewöhnen kann, haben wir ihm diesen bereits eine Woche nach seinem Einzug bei uns gezeigt, als Fritz also gerade süße 10 Wochen alt war.  Zuerst hat sich Fritz die Box in der Wohnung in Ruhe von außen angeschaut und ist dann auch relativ schnell mal herein geklettert (die Räder waren noch nicht montiert), um das Innenleben zu erkunden.
Da der Fahrradanhänger gleichzeitig als Jogger, also zum Schieben verwendet werden kann, haben wir zunächst diese Funktion genutzt, um Fritz an das Gefühl des Rollens bzw. Fahrens in der Box zu gewöhnen. Die erste Tour von knapp 500 Metern war sehr aufregend für ihn. Wir sind nur 10 Minuten schieben und haben unterwegs viele Leckerli-Pausen gemacht, damit er eine positive Verknüpfung zum Fahren aufbaut. Danach waren erstmal zwei Stunden schlafen angesagt, um sich von dieser Aufregung zu erholen.

Fritz-schlaft-nach-Fahrradtour

Bei einigen kürzeren Touren in den darauffolgenden Tagen fing Fritz nach wenigen Minuten immer zu bellen und jaulen an, aber mit jeder Tour konnte er sich schneller beruhigen. Die größte Wende kam, als mein Partner Fritz mit dem Wagen einen Tag von der Arbeit nach Hause geschoben hat. Auf dieser einstündigen Tour hat sich Fritz komplett an den Wagen gewöhnt und ist sogar während der Fahrt eingeschlafen. Inzwischen genießt er die Fahrten in dem Anhänger sehr und schaut sich während der Fahrt die vorbeiziehende Umgebung an oder schläft.

Los geht die Radtour

An diesem Punkt haben wir dann von Schieben auf Fahren mit dem Fahrrad umgestellt. Dabei hat Fritz auch relativ gut reagiert, nur das Warten an Ampeln mochte er nicht so und fing an zu bellen. Aber dieses Ungedulds-Phänomen kennen wir von ihm auch schon vom Auto fahren – Geduld ist in diesen Aspekten nicht unbedingt seine Stärke.

Aber abgesehen davon klappt es mit dem Fahrradfahren nun ganz gut, sodass wir dieses fast jeden Tag zur Arbeit nehmen konnten, was im Sommer natürlich besonders schön ist.
Fritz-in-Fahrradbox-2

Bild Fahrradanhänger: Amazon

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